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  • Tag der Frau 2007:  Sich bilden und lernen – ein Leben lang

    Am diesjährigen „Tag der Frau“ an der Muba  lautete das Thema „Lebenslanges Lernen“.  Die ReferentInnen und Podiumsteilnehmerinnen aus Politik, Wirtschaft und Beruf erzählten über Ihre Erfahrungen, den Ist-Zustand und die Zukunft. Rund 400 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.

    Zum 33.Mal organisierte der Trägerverein „Tag der Frau“ im Rahmen der Muba einen Anlass mit Referaten und Podiumsdiskussion, moderiert von Frau Ina Held vom Fernsehen SWR Freiburg, aufgelockert mit Liedern über und um die Stadt Basel mit dem Duo Lilly Baumann &  Hansheini Kaufmann.

    Nach Kaffee und Zopf hiess Frau Josy Nussbaumer, Präsidentin des Trägervereins „Tag der Frau“, die zahlreichen Gäste und Mitglieder im Saal Montreal des Kongresszentrums herzlich willkommen.Im Besonderen durfte sie Herrn Urs Wüthrich, Regierungspräsident und Bildungsdirektor BL und weitere Politikerinnen und Politiker begrüssen, unter anderem Grossratspräsidentin Brigitta Gerber, Landratspräsidentin Elisabeth Schneider, Nationalrat Urs Schweizer und Nationalrätin Silvia Schenker und die Präsidentin vonalliance f, Rosemarie Zapfl.Später kam auch die Ständerätin Anita Fetz.

    In seinem Grusswort für beide Regierungen nahm Urs Wüthrich den Gedanken der Präsidentin ‚vom Hänschen, das lernen soll, was Hans später braucht‘, auf:Lass die Hirnzellen tanzen, erfolgreiches Lernen ist lustvoll und fröhlich.

    StephanPeyer überbrachte die Grüsse der Messe Basel:  Basel wird von Frauen präsidiert.Als letzte Männerbastion ortete er den Vogel Gryff.

    Dr. Emilie Lieberherr berichtete von ihrem lebenslangen Lernen.Dabei führte sie aus, dass Lernen ständig etwas Neues tun heisst:„Alles was ich gemacht habe, hat mir genützt.Lernen heisst ständig vorwärts schreiten, Lernen macht frei!“

    Felix Dreier, Direktor der Berufsfachschule Basel, wurde von Ina Held interviewt.Im Zentrum standen Fragen zur Erwachsenenbildung, die an dieser Schule angeboten wird.Gerade an der Berufsfachschule schafft der Staat Rahmenbedingungen für lebenslanges Lernen.Hier existieren Strukturen, die auch älteren Menschen erlauben, sozial zu lernen und sich handwerklich weiterzubilden.

    Rebekka Risi zeigte auf, dass mit geeigneten Kursformen auch Frauen mit Betreuungspflichten im Tertiärsektor zu einem Abschluss kommen können.Das Modell f ist ein Vorschlag von alliance f, der Dachorganisation der Schweizer Frauenverbände, Arbeit Familie und Weiterbildung unter einen Hut zu bringen.

    Das abschliessende Podium, moderiert von Ina Held, wurde ergänzt durch

    Katharina Zaugg, Ethnologin, Reinigungsfachfrau und Buchautorin.Ihrer Meinung nach ist Hausarbeit das Kerngeschäft unserer Gesellschaft.Der Wert der Hausarbeit zeigt sich erst, wenn sie nicht gemacht wird.Im Verlauf des Gesprächs wurden die verschiedenen Bereiche des Lernens nach der Grundbildung bis ins hohe Alter aufgezeigt.

    Traditionsgemäss wurde die Vormittagsveranstaltung, zu der auch Männer herzlich willkommen sind, mit Apéro und Stehlunch inmitten der Stände des Frauenmarktes abgerundet.