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  • Tag der Frau 2011:  Netzwerke – warum wir nicht darauf verzichten können!

    Samstag, 5. Februar 2011, 09.00 – 12.30 Uhr

    Congress Center Basel, Saal Montreal

    Die Delegierten der 25 Trägerorganisationen und der Vorstand des Trägervereins Tag der Frau haben an die MUBA zum 37. Tag der Frau eingeladen. Es kamen rund 450 Personen, darunter auch Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, um das Referat von Frau Rosmarie Zapfl, Präsidentin Allicance F sowie die anschliessende Podiumsdiskussion zum Thema Netzwerke zu hören.

    Die Präsidentin des Trägervereins, Josy Nussbaumer, begrüsste die zahlreich anwesenden Damen und die Persönlichkeiten aus der Politik.Sie begrüsste besonders Regierungspräsident Basel Land Jörg Krähenbühl, Regierungsrat Klaus Fischer, Ständerätin Anita Fetz, die Nationalrätinnen Anita Lachenmeier, Silvia Schenker und Elisabeth Schneider sowie die alt-Nationalrätin Rosmarie Zapfl.

    Herr Chris Eichenberger, Leiter MUBA überbrachte die Grüsse der Messe Basel, die sich ausdrücklich zum Tag der Frau bekennt und diesen als Hauptsponsorin unterstützt.

    Herr Regierungspräsident Jörg Krähenbühl überbrachte die Grüsse des Kantons Basel-Landschaft und wies darauf hin, dass derzeit laut seiner Internetrecherche weit mehr Frauenorganisationen als Männerorganisationen im Netz gefunden werden können.

    Frau Rosmarie Zapfl zeigte auf, wie wichtig Netzwerke sind, um erfolgreich agieren zu können.So war auch die Einführung des Fauenstimmrechts in der Schweiz nur möglich, weil sich Frauen zusammen dafür eingesetzt haben und Unterstützung aus anderen Netzwerken organisierten.Netzwerke finden sich in beruflicher, politischer, sozialer und privater Hinsicht und deren Pflege stellen einen Vorteil für die Gesellschaft als auch die Netzwerkteilnehmerinnen dar.

    Insbesonders betonte Frau Zapfl “Das Projekt 2020 – der weibliche Blick auf die Zukunft” welches ein nationales Netzwerkprojekt darstellt, bei dem Frauen und Männer ihre Visionen einbringen und die Zukunft aktiv mitgestalten können.Sie lud alle Anwesenden ein, beim Gang über die muba auch in der Sonderausstellung Projekt 2020 vorbeizuschauen.

    Nach einer musikalischen Gesangseinlage, dargeboten vom Chor der Universität Freiburg i.Br.folgte die Podiumsdiskussion mit Experten langjähriger Netzwerkerfahrung:

    • Dr. Andreas Burckhardt,Direktor Handelskammer beider Basel
    • Charlotte Christ-Weber,ehemalige Vize-Weltpräsidentin der Pfadfinderinnen und Präsidentin Soroptimist International Club Liestal
    • Gülsen Oeztürk, Grossrätin Basel Stadt
    • Oberst Doris Walther,Präsidentin Offiziersgesellschaft beider Basel
    • Rosmarie Zapfl, Präsidentin Alliance F

    Ina Held,  Journalistin SWR Freiburg, moderierte das Podiumsgespräch.

    Während der Podiumsdiskussion wurde herausgestellt, dass Netzwerke ausserhalb der Familien einen nicht zu vernachlässigenden Faktor darstellen.Dies mögen Frauen manchmal vergessen, aber in Krisen ist es wichtig, Köpfe zu kennen, die weiterhelfen.Netzwerke ermöglichen, dass die weiblichen Stimmen verstärkt  für die eigenen Anliegen und Interessen eingesetzt werden.

    > Charlotte Christ-Weber ermutigt die Frauen, mehr von sich und ihren Leistungen zu erzählen.

    > Gülsen Oetztürk fordert die Schweizerinnen und Schweizer auf, sich mehr für andere Kulturen der ausländischen Mitbürger/innen zu interessieren und sie als Bereicherung zu erkennen.

    > Dr. Andreas Burkhardt stellt heraus, dass Offenheit und Toleranz sowie die Bereitschaft von anderen zu lernen, entscheidend für das Netzwerken sind.

    > Oberst Doris Walther empfiehlt, sich bei der Entscheidung für ein Netzwerk den entscheidenden Fragen nach „Was will ich?Wo will ich mich ein einbringen?Und wo kann ich Nutzen bringen?“ zu stellen.

    > Rosmarie Zapfl wünscht sich mehr generationenübergreifende Netzwerke sowie einen fortwährenden Geschlechterdialog, denn ohne Männer geht es nicht.

    Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung konnte ein Stehlunch zum Netzwerken benutzt werden und der Markt der Unternehmerinnen liess mit Taschen, Schmuck und anderen frauengemachten Kostbarkeiten die weiblichen Herzen höher schlagen.

    5.Februar 2011

    Medienkomitee